Brief einer Mutter

EXFAKT: Exakte Fakten – Fake- & Faktenchecks – Artikel, Fotos, Videos, Livestreams, News von alternativen & Mainstream-Medien, [10.01.21 16:33]


Ein herzzerreißender Kommentar einer besorgten Mutter aus dem Chat. Diese Schicksale sind ungehört, deshalb möchte ich auf diesem Weg eine Plattform dafür bieten. Wer Hilfe bzw. eine Lösung anbieten kann, darf sich gerne an mich (@EINIG) wenden, damit ich Kontakt zur Mutter herstelle.

Hier nun ihre Nachricht:

„Leider weiß ich nicht wie ich mich anderweitig bemerkbar machen kann.
Es geht um folgendes:

Mein behinderter Sohn wohnt in einer Behinderteneinrichtung. Im Frühjahr wurden alle Bewohner über zig Wochen weggesperrt. Unser Sohn ist nach 7 Wochen völlig zusammen gebrochen. Wir nahmen ihn die nächsten Monate bei uns auf. Irgendwann sagte man uns klar und deutlich, jetzt müsse er aber zurück. Also zog er Ende September zurück.
Doch jetzt kommen ganz neue Drangsalierungen. Weil mein Sohn eine Maskenbefreiung hat und bei ihm als Einzigen keine PCR-Tests durchgeführt werden dürfen, sitzt er jetzt zum Essen alleine und isoliert in der Küche. Doch es geht noch weiter. Alle Bewohner (45 B.) dürfen sich nur noch bei mind. 1,5 Meter Abstand begegnen. Dafür gibt es jetzt extra eine Messlatte. Die Menschen dort leben seit Jahren in einem Hausstand und müssen jetzt Abstand halten! Bei mir gehen da alle Alarmglocken los. Ich habe das große Glück, dass sich mein Sohn sehr gut mitteilen kann. Wie hätte ich es auch sonst erfahren sollen?
Und die Spitze des geführten Telefonats mit einer Mitarbeiterin war noch, dass sie gesagt hat, im Vertrag stünde eh nur drin, dass er sein Zimmer nutzen darf. Das ist definitiv falsch. Er darf alle Gemeinschaftseinrichtungen mitnutzen. Aber wer genau zugehört hat, erkennt eine klare Tendenz zur Isolation der Schutzbedürftigen.
Ich hoffe, das liest Jemand mit. Für mich als Mutter sind das unerträgliche Zustände.“



Kategorien:Demokratie - Einigkeit in Recht und Freiheit

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