Was ist ID2020?

Die u.a. von Bill Gates, Microsoft, Accenture und der Rockefeller Foundation finanzierte „Digital Identity Alliance“ will digitale Impfnachweise mit einer globalen biometrischen digitalen Identität verbinden, die auf Lebenszeit besteht

In einem früheren Artikel Der Impfaktivismus der Gates-Stiftung beschäftigte ich mich mit dem Impfaktivismus der Gates-Stiftung und ihres Aushängeschilds Bill Gates als Verfechter eines Corona-Impfstoffs. An dessen Entwicklung und potentiell globaler Verabreichung ist er federführend beteiligt, ohne einen solchen könne die Welt seiner Ansicht nach nicht zur Normalität zurückkehren.

Es ergab und ergibt sich nach wie vor die Frage, wozu diese einseitige Fokussierung dient und weshalb sie auch von der Politik, den sie beratenden Wissenschaftlern sowie den etablierten Medien geradezu mantraartig wiederholt wird. Die Einführung digitaler Identitäten könnte ein wichtiger Baustein sein, die Gates über das Projekt ID2020 zu etablieren versucht. Worum geht es dabei?

Finanzielle Verbindungen

Nachdem sich in den letzten Tagen und Wochen die Augen auf Bill Gates und seinen Impfaktivismus richteten, gerieten daraufhin auch die von ihm finanzierten Institutionen verstärkt in den Blick. So stellten sich Fragen nach der Unabhängigkeit der durch Gates über die BMGF und die Impfallianz GAVI als Hauptspender finanzierten WHO sowie zu einem potentiellen Interessenkonflikt beim Robert Koch Institut und der Charité als Arbeitgeber von Christian Drosten, die beide mit Spenden von mehreren hunderttausend US-Dollar durch die BMGF finanziert wurden.ANZEIGE

Auch die mediale Begleitung durch etablierte Gazetten erfährt wohlwollende Unterstützung durch die Stiftung. So erhielt die Wochenzeitung „Die Zeit“ ebenfalls knapp 300.000 US-Dollar, während „Der Spiegel“ sogar mit 2,5 Millionen US-Dollar bedacht wurde.

Auf der Suche nach Gates‘ Beweggründen für eine solch umfangreiche Unterstützung der in die Coronakrise eingebundenen Institutionen und Medien sowie sein Aktivismus für einen letztlich obligatorisch zu verabreichenden (und von ihm mitfinanzierten) Impfstoff lohnt sich ein Blick auf andere durch ihn und seine Firmen vorangetriebene Projekte wie ID2020.

Digital Identity Alliance – ID2020

Die Digital Identity Alliance, die auch unter dem Kürzel ID2020 firmiert, strebt laut eigener Aussage die Schaffung digitaler Identitäten an. Damit sollen sich Menschen über Grenzen hinweg identifizieren können und gleichzeitig die Kontrolle über ihre eigenen Daten haben. Das Ziel sei eine personalisierte, portable, biometrisch verbundene digitale Identität, die auf Lebenszeit bestehtGründungspartner sind u.a. Gates‘ Firma Microsoft, die von der BMGF mit hohen Summen finanzierte Impfallianz GAVI, die auch in die Berateraffäre der Bundeswehr verstrickte Unternehmensberatung Accenture sowie die Rockefeller Foundation, eine der größten Stiftungen der USA. Das Projekt wird darüber hinaus vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen unterstützt, welches wiederum von der BMGF im Jahr 2020 mit 50.000 US-Dollar finanziert wird.

Gefunden bei Heise: Über Impfstoffe zur digitalen Identität? | Telepolis (heise.de)

Oder hier: Blockchain-Technologie: ID2020: Die UNO-Weltidentität – cio.de Zitat:

Blockchains und digitale Identitäten leben in einer symbiotischen Beziehung. Diese enge Verbindung haben auch die Vereinten Nationen erkannt. Eingebettet ist die ID-Initiative im Plan für eine weltweite nachhaltige Entwicklung. Zu dem Gesamtpaket gehört auch, dass alle Menschen ihr Dasein auch nachweisen können, am besten von der Wiege an mit einer Geburtsurkunde.

Für dieses Ziel hat man sich eine Frist bis zum Jahr 2030 gesetzt. Große Ziele, große Zahlen. Denn schätzungsweise 1,1 Milliarden Menschen weltweit fehlt jegliche Form von offiziellen persönlichen Dokumenten. Ohne ein solches Dokument bleiben viele Türen verschlossen: die ins Krankenhaus, die zur Eröffnung eines Bankkontos, die zum Ausbildungsbetrieb, die zur Wahlurne.

Für Menschenhändler hingegen bilden die Sans Papiers die Geschäftsgrundlage. Auch das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) unterstützt deshalb die ID2020-Initiative. Gerade für Flüchtlinge und Vertriebene kann eine Identität die Welt bedeuten. Und dort kommt die Blockchain-Technologie ins Spiel, die auf dem ID2020-Summit eine große Rolle gespielt hat. Darüber haben dort Technologie-Innovatoren, politische Entscheidungsträger, Entwicklungsfachleute und Humanisten diskutiert. Gesponsort wude die Veranstaltung vom UNHCR, vom UN-Büro für Informationskommunikationstechnologie (OICT), der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) und dem dänischen Generalkonsulat in New York.

Es lohnt sich auf jeden Fall die UNO-Visionen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Nicht ganz ohne Brisanz ist beispielsweise die Abkopplung zwischen amtlichen Dokumenten wie Pässen oder Führerscheinen und einer nutzerzentrierten Identität in einer weltweiten Blockchain. Mit kryptographischen Verfahren werden in einer Blockchain Informationen abgespeichert. Nachträgliche Änderungen an den Informationen werden von den Knoten der Kette erkannt. Ohne eine stabile IT-Landschaft kommt ein digitaler Identitätsnachweis allerdings schwer zu Stande.Alles zu Blockchain auf CIO.de

Das digitale Identitätsmanagement ist jedoch schon älter als die Blockchaintechnologie. Dänemark fühlt sich beispielsweise durch sein seit über 50 Jahren erprobtes digitales Einwohnermeldeamt CPR berufen, eine Führungsrolle beim ID2020-Summit einzunehmen. Schon lange greifen dort staatliche und private Dienstleister auf die digitalen Personalnummern zurück. Einen Entwicklungssprung haben digitale Identitäten mit dem Aufstieg des Internets vollzogen. Viele Internetnutzer nennen heute einen Wildwuchs von Konten mit unterschiedlichen Benutzernamen und Passwörtern ihr Eigen. Wenn ein einzelnes, weltweites Online-Ich die Zielsetzung ist, ist deren Speicherung in einer Blockchain technisch gesehen nicht abwegig.

Etwas grundlegender wird das Thema der digitalen Identitäten in den USA angegangen. Im Jahr 2011 hat Präsident Obama die National Strategy for Trusted Identities in Cyberspace (NSTIC) ins Leben gerufen. Ziel ist es, gespaltene Persönlichkeiten in der Cyberwelt zu vermeiden. Damit sollen Bankgeschäfte sicher abgewickelt und Gesundheitsakten über das Internet eingesehen werden können. Auch das anonyme Surfen im Netz gilt als eine erhaltenswerte Beschäftigung. Die Initiative ist technologieneutral und enthält keinen Zwang zur Blockchain.

In Deutschland schmiedet die Regierung derweil eher wolkige Pläne. Der Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung bezieht sich sechs Mal auf die Blockchain. Damit hat die Blockchain in diesem Papier mehr wohlwollende Erwähnungen als die Begriffe E-Commerce, künstliche Intelligenz oder Augmented Reality. Den Bundespersonalausweis in der Blockchain hat die Regierung derzeit wohl noch nicht auf dem Radar.Alles zu Public IT auf CIO.de

Einige Unternehmen sind bereits um einiges umtriebiger. „Bitnation“ versucht bereits eine „Weltidentität“ in einer dezentralen Blockchain aufzubauen und vergibt bereits heute virtuelle Staatsbürgerschaften. 

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Nochmal bei Heise:

ID2020: Blockchain-Ausweis für Milliarden | heise online

Zitat:

ID2020: Blockchain-Ausweis für Milliarden

Über eine Milliarde Menschen haben derzeit keine offiziellen Ausweispapiere. Eine dezentrale Lösung soll helfen, diesen Menschen Zugang zu staatlichen Leistungen zu geben.

Mittels implantierter Chips/ mittels Impfchip?



Kategorien:Demokratie - Einigkeit in Recht und Freiheit

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