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Live am 3. Dezember um 18 Uhr: https://youtu.be/kSCYcz9CRJc

Corona hat die Welt weiterhin fest im Griff. Täglich werden neue Rekordzahlen von positiven Testergebnissen vermeldet, das Gesundheitssystem droht an seine Grenzen zu geraten und weltweit wurden mittlerweile über 1,3 Millionen Todesopfer gemeldet, die in Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind. Keine Frage hat die Welt so sehr beschäftigt wie die tatsächliche Gefährlichkeit, die von dem Virus ausgeht. Hierbei unterscheiden sich die Meinungen verschiedener Epidemiologen und Virologen.

Die Gefahr welche von einem Virus ausgeht, hängt nicht nur von der Mortalität, Ansteckungsrate und Inkubationszeit ab. Das Vorhandensein und die Qualität einer Impfung beziehungsweise einer Grundimmunität in der Bevölkerung und etliche anderen Faktoren müssen mit beachtet werden, um die tatsächliche Gefahr für die Bevölkerung einschätzen zu können. Nach wie vor herrscht diesbezüglich Uneinigkeit unter Fachleuten. Im Zentrum steht hierbei die Frage, inwiefern staatliche Maßnahmen das Infektionsgeschehen eindämmen können und welche Eingriffe angemessen und notwendig sind.

Der ehemalige SPD-Politiker und Lungenfacharzt, Dr. Wolfgang Wodarg, äußert seit Beginn der Pandemie im März erhebliche Zweifel an der medial-politisch kommunizierten Gefährlichkeit des Virus und stellt damit die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus grundlegend in Frage. Dafür erntete er heftige Kritik aus weiten Teilen der Wissenschaft, Medien und Politik. Auch der Epidemiologe und Direktor des Instituts für Biometrie und Epidemiologie (IBE) an der LMU München, Dr. Ulrich Mansmann, widerspricht in seinen Einschätzungen zu Corona in vielen Punkten jenen von Dr. Wodarg. Dr. Mansmann hält die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung in weiten Teilen für angemessen und fordert Augenmaß und medizinische Evidenz bei der Beurteilung des Virus.

Im Gespräch werden die beiden Experten über die Gefährlichkeit des Virus, den neuen RNA Impfstoff, die PCR Tests und viele weitere Aspekte der Erkrankung debattieren. Moderiert wird die Diskussion von der Radio-Moderatorin und Grimme-Preisträgerin Sabrina Gander. Es wird ein 90-minütiges Gespräch über einen YouTube Livestream mit anschließender Diskussion stattfinden. Die Fragen können während der Diskussion im Chat gestellt werden. Sie werden dann in der abschließenden Disskussionsrunde von Sabrina Gander vorgetragen.

Die studentische Initiative Theatron Logou der UW/H freut sich auf einen spannenden Austausch und wünscht sich einen offenen, fairen Dialog zweier konträrer Positionen.



Kategorien:Demokratie - Einigkeit in Recht und Freiheit

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