Kirchen versagen in Corona-Freiheitsdebatte

Während Jesus Christus auch Aussätzige und „Blutflüssige“, die allesam als unrein und gefährlich galten, ansteckend, verunreinigend, umarmte, berührte, aus ihrer Einsamkeit befreite, zum Gehen brachte, ermutigte, ihren Glauben an Gott erkannte, reagieren die Kirchen heute diametral anders. Sie schotten sich ab, wollen keine Mails mit Hinweisen auf Fakten, die zu einer kritischen Analyse der weltweiten Plandemie führen. Telefonieren? Nicht erreichbar. Büro? NIcht besetzt. Sie wollen nichts wissen vom Lügentest PCR, der nichts beweist in Sachen Krankheit. Sie wollen nichts wissen von der unnötigen Panikmache, vor denen renommierte Ärzte und Wissenschaftler warnen. Sie wollen nicht mit Kritikern der Regierung reden, wollen nicht mal Seelsorge betreiben, wenn man sie darum bittet. Ich bin wahrlich – und bleibe es – ein Anhänger des jüdischen Rabbis, des heilenden Sohnes des Volkes Gottes, Jesus Christus, dessen Geburt wir bald feiern. Advent soll uns darauf vorbereiten. Da sind nicht die Weihnachtssmärkte das Wesentliche, wohl aber die Adventgottesdienste, die man uns Christen versagt. Während ich diese Zeilen schreibe, ist der Entschluss gefasst, die Kirchen zu verlassen, zu denen meine Frau und ich gehören. Ich bleibe im Herzen katholisch, werde aber nun austreten. Und meine evangelische Frau ist zutiefst dem Evangeliium verbunden und die Seele der Familie – das sagen auch Freundinnen und Freunde. Aber auch sie will raus. Von ihr kam die Idee auch nun. Und ich widerspreche ihr nicht.

Denn was habe ich alles versucht in den letzten Jahren. Ich gründete einen Arbeitskreis Soziales für die Nachbarschaft und für die Flüchtlinge – 2015. Niemand wollte das unterstützen von der Kirche und von den Politischen hier.

Ich wollte Deutschunterricht erteilen, aber man ließ mich nicht.

Ich wollte einen Integrationskurs anbieten, aber man ließ mich nicht.

Ich wollte Musik anbieten – aber man sagte mir, dass Muslimen nicht zugemutet werden kann, dazu in die Gemeinderäume zu kommen. Außerdem bedrohte man mich, Kirche und Musik seien haram. Ich begann, mich mit dem Islam zu befassen und weiß seither eine Menge. Aber darüber will keiner der Kirche mit mir reden.

Ich bot mit Beginn der Corona-Krise an, beim örtlichen Gasthof Essen zu bestellen, um Menschen in Not im Auftrag der Kirche oder nach Mitteilung, wer das brauchen könnte, Essen herumzubringen. Nichts geschah. Ich ergänze das noch in den nächsten Tagen. Soviel aber: Meine kritische Haltung zur jetzt vorherrschenden abschottenden linken Politik im Lande hat sich erst entwickeln müssen. Ich habe für die Grünen und die Linke – auch zeitweise als Parteimitglied – in Arbeitskreisen Sachpolitik betrieben. Und bin aus guten Gründen da wieder raus. Aber ich war und bleibe Christ.

So freue ich mich innerlich, dass Jesus geboren wurde. Aber ich bin traurig, meinen Enkeln nur davon erzählen zu können, dass ich nicht mehr in der Kirche bin. Denn ich ertrag diese Organisationen nicht mehr, die lieber Schiffe kauft, Treibstoff bezahlt, IS-Kämpfer in Deutschland ansiedeln hilft, jedoch nichts, auch rein gar nichts, für Mitgliede ihrer eigenen Gemeinde übrig hat. Nichts an Zeit, keine Menschen, keine Worte, keine Geste wie Jesus. Im Gegenteil. So treibt man mich davon. Vorgestern haben wir es amtlich gemacht. Nun sind wir allein. Freie Christen – aber ohne Gemeinde. Denn katholisch im Herzen bleibe ich. Das Meditative, der Glaube an die Gegenwart Christi beim Teilen von Brot und Wein, der Glaube an das Vorbild der Heiligen in der langen Geschichte. Die Scham über das Fehlverhalten der Kirchen zu allen Zeiten. Beginnend von der Leugnung der Zugehörigkeit durch Petrus, noch bevor der Hahn krähte, über die Jahrhunderte, in denen man immer wieder dem Staat mehr gehorchte als dem Evangelium und der Thora. Nicht nur in der Zeit der Hexenverfolgung, des 30jährigen Krieges gegen Kunst und Kultur, Leben und Freiheit, das Verhalten – insbesndere der Protestanten – bei der voreiligen Unterstützung der Nazis, des Sozialismus – auch nach Ende des nationalen Sozialismus. Bis heute. Wieder vollstrecken sie die Panik, Angstmache, social distancing und Maulkorb. Nein, ich ertrag das nicht mehr. Seht zu, wie ihr klar kommt. Ich bin nicht mehr bei euch. Ciao.


Kategorien:Demokratie - Einigkeit in Recht und Freiheit, Faschismus bekämpfen

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