Ein Gespräch mit Kardinal Gerhard Ludwig Müller über die Spaltung der Kirche und ihre Überwindung. | Die Tagespost

„Ich habe als Präfekt der Glaubenskongregation mit den Mitarbeitern weit über tausend dokumentierte Fälle studiert, die die Dramen missbrauchter Personen dokumentierten: lebenslange Traumata, oft mit den Folgen Alkohol, Drogen, Eheunfähigkeit – bis zum Suizid. Nicht die Sexualethik der Kirche oder gar die zölibatäre Lebensform ist verantwortlich für dieses Elend, sondern gerade ihre sträfliche Missachtung.

Stichwort 70er Jahre: Seit 1968 hat in Deutschland kein Moraltheologe mehr einen Lehrstuhl bekommen, dessen Position die Lehre der Kirche ohne Abstriche abbildet. Warum?

Die Freiheit der Theologie wird nicht verantwortungsbewusst im Hinblick auf die „Wahrheit des Evangeliums“ (Galater 2, 14) gesehen.

aus:

https://m.die-tagespost.de/kirche-aktuell/Wahre-und-falsche-Propheten-unterscheiden;art312,194058



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