Gewaltfrei hat Zukunft

Stellungnahme zur Lage der Nation:

JEDE GEWALT und JEDEs auch nur ansatzweises lautes oder stillschweigendes Zustimmen zu Terror-Arten, Sachbeschädigungen, Körperverletzungen spielt nur denen in die Hände, die jede Diskussion im Keime ersticken wollen.
Es ist zynisch, Gewalt zu rechtfertigen. Gleichgültig ob sie Sachbeschädigung, Körperverletzung, Terror oder Krieg genannt wird.
Schon die früheren Debatten der Linken über die angebliche Legitimität von „Gewalt gegen Sachen“ fand ich zum Kotzen. Und umgekehrt auch: In den 70er und 80er Jahren schob man den Kritikern derer, die das braune Nazi-Gesocks kritisierten, das noch überall in Staat und Gesellschaft seine Brut per Karrierehilfe weiterkommen ließ, in die Ecke „DDR“ oder „RAF“.
Wir wurden der Terrorbegründung diffarmiert, obwohl wir Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit wollten. –
Heute werden Kritiker des faschistoiden Islam und deren Verharmlosung oder gar Förderung beschimpft, dem erneut braunen Gesocks Handlungsbegründung zu liefern, Menschen oder Gebäude anzugreifen. Auch das ist widerlich.
GEWALT IST DAS ENDE VON DEMOKRATIE.

Und daher kann solche Gewalt faktisch auch nur von denen kommen, die im Grunde die Demokratie abschaffen, die Freiheit einschränken und die für eine Demokratie normale Befassung mit strittigen Themen unterbinden wollen. Egal, was sie als Begründung nennen. Gewalttäter sind Faschisten. Zerstörer der Freiheit. Widerlich. Hier muss der demokratische Rechtsstaat mit allen Ermittlungsmitteln und allen rechtlichen Konsequenzen Einhalt gebieten. Weimar muss eine Lehre sein.

Gewalt führt nirgends zu einem guten Ziel. Das Ergebnis täuscht hin und wieder nur etwas vorübergehend vor. Die Gehirne müssen verstehen lernen, warum sie Gewalt haben. Das aber geschieht nirgends überzeugend. Nicht mal in der Analyse, geschweige im Weg.



Kategorien:Demokratie - Einigkeit in Recht und Freiheit

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